ER und SIE haben sich entschieden: Joana und Valentin gehen zur Paartherapie. Zwischen ihnen funktioniert gar nichts mehr. Dabei hat alles so schön angefangen. Und heute? Fortgeschrittener Kampfzustand. Die Therapeutin zieht alle Register ihres Könnens. Bis zur Wunderübung. Doch die Stimmung ist geladen. Die Komödie kann beginnen. Ein verbaler Schlagabtausch mit kurzen Atempausen…
Eine turbulente und witzige Komödie rund um das Retten einer Beziehung.
Bitte beachten Sie die jeweils am Aufführungstag geltenden Corona-Regelungen und bringen Sie ggf. nötige Dokumente für eine eventuelle Einlasskontrolle mit.
alle Termine
Fr, 20:00 Uhr
25.11.
02.12.
16.12.
06.01.2023
13.01.2023
Sa, 20:00 Uhr
19.11.
26.11
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17.12.
07.01.2023
14.01.2023
So, 17:00 Uhr
20.11.
27.11
04.12.
18.12.
08.01.2023
15.01.2023
Dauer der Veranstaltung: ca. 120 Minuten (inkl. Pause)
Der dauerabgebrannte Karl wirbt damit, gegen anständige Bezahlung alles zu entsorgen – schnell, sauber und diskret – quasi mit einem Schlag, wie sein Vorbild Rocky, der Boxer. Einen lukrativen Auftrag hat er schon geangelt. Zahnarzt Dr. Fleischmann möchte ein unliebsames Objekt aus seiner neuen Stadtwohnung entsorgt wissen.
Doch dieser Job scheint schwieriger als gedacht: Nicht nur hindert ihn die allgegenwärtige Hausmeisterin daran, seinen Auftrag diskret zu erledigen und seinen Lohn einzukassieren. Nein, immer wieder taucht auch noch die merkwürdige Geliebte des Arztes auf, die das besagte Objekt nicht sehen soll. Und nun erteilt sie ihm auch noch einen neuen Auftrag …
Zwischen Zahnarzt und Empfangsdame, Ehemann und Ehefrau, der Hausmeisterin und seiner äußerst eifersüchtigen Freundin Susi kommt Rocky ganz schön ins Schwitzen und muss bald mehr entsorgen, als er bewältigen kann … sehr zur Freude des Publikums, das sich dabei königlich amüsiert.
Nach anderthalb Jahren Zwangspause brauchen wir wohl alle ein bisschen Nachhilfe in Sachen wahres Leben und zwischenmenschliche Beziehungen. Aus diesem Grund freuen wir uns, Ihnen eine bunte Platte herrlichster Szenen präsentieren zu dürfen, die allen nicht nur durch Film und Fernsehen irgendwie bekannt vorkommen dürften.
„Beziehungscouch – Willkommen zurück im wahren Leben“ ist eine wunderbare Melange aus Sketchen von Loriot, gespickt mit thematisch passenden Songs aus den Musicals I LOVE YOU YOU’RE PERFECT NOW CHANGE, SPAMALOT und CABARET.
Wortgewandt durch das Programm führen gleich zwei Moderatoren, die nebenbei auch mit Wissenswertem aus Ratgebern des vorigen Jahrhunderts aufwarten.
Ein Abend zum Erinnern, Lachen, Mitsingen und Entspannen.
Wir freuen uns auf Sie!
Bitte beachten Sie:
Es gelten die momentan gültigen Corona-Regelungen, basierend auf den Verordnungen des Landes und des Landkreises.
Da bei uns die 2G-Regel (geimpft, genesen) gilt, entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Bereich des Saales und des Foyers. Die Sitzplatzanzahl wurde nichtsdestotrotz von 120 auf 76 reduziert, um etwas mehr Distanz bieten zu können. Getränke können an der Theke erworben werden.
Denken Sie unbedingt an Personalausweis und Impfzertifikat!
Ein gemütlicher Abend soll es bei dem gutbürgerlichen Ehepaar Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth werden. Nur Freunde und Familie sind zu Gast: Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claude Gatignol, ein guter Freund seit Kindertagen.
Für Vincent, einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich. Um für “Stimmung” zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe.
Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur eine der hitzigen Diskussionen dieses Abends, aber sie führt dazu, dass das bisher so gemütliche Familientreffen plötzlich aus dem Ruder läuft. In hitzigen Wortgefechten treten plötzlich „Wahrheiten“ zutage, die man im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens wahrscheinlich besser hätte verschweigen sollen.
Basierend auf dem Original „Le Prénom“ von Alexandre De La Patellière und Matthieu Delaporte, das mehrfach an europäischen Theatern seit 2010 aufgeführt und einer international erfolgreichen französischen Verfilmung aus dem Jahr 2012 kam im Oktober 2018 ein deutscher Film in die Kinos (Regie: Sönke Wortmann) mit u.a. Iris Berben, Florian David Fitz, Christoph Maria Herbst, Caroline Peters, Justus von Dohnányi und Janina Uhse.
Das Neue Kellertheater Wetzlar freut sich nun die von den Wetzlarer Festspielen bekannte Inszenierung im eigenen Haus zu zeigen. Das Theaterstück erzählt unter dem Deckmantel der Komödie davon, wie brüchig Freundschaften sein können, wenn zu viel Unausgesprochenes unter der Oberfläche köchelt.
Nigel Forbes und Max Goodmann sind als Duo eigentlich unschlagbar – früher zählten sie zu den erfolgreichsten Verfassern von Kriminalstücken. Seit einiger Zeit aber produzieren sie nichts Überzeugendes mehr, ein Flop jagt den vorigen.
Wie konstruiert man endlich wieder einen überzeugenden Kriminalfall? – Man braucht ein Opfer: Wie wäre es zum Beispiel mit Nigels Frau Ann, die beide hassen?
Wie wäre es, wenn Nigel mit absolut sicherem Alibi überzeugen könnte, weil Max den Mord begangen hat…
Aus der Handlung eines Stücks wird mehr und mehr blutiger Ernst – denn schließlich entscheiden sich beide für einen wirklichen Mord und nicht für einen Bühnen-Fall. Und Anns Lebensversicherung soll die ausbleibenden Tantiemen ersetzen.
Aber die Sache hat einen entscheidenden Haken: Einer der beiden Partner spielt mit falschen Karten – und während einer zum Mörder wird, kann sich der andere von jedem Verdacht reinwaschen…
– Das ist eine hochintelligent gestrickte Geschichte mit immer neuen überraschenden Variationen, ebenso spannend wie amüsant, ebenso verwirrend wie humorvoll (allein schon durch die vielen Verweise auf die bekannten Bühnen-Mordfälle).
Alle Spieltermine:
Fr, 20:00 Uhr
27. Sept
18. Okt
25. Okt
01. Nov
08. Nov
15. Nov
22. Nov
Sa, 20:00 Uhr
21. Sept
28. Sept
19. Okt
26. Okt
02. Nov
09. Nov
16. Nov
23. Nov
So, 17:00 Uhr
29. Sept
20. Okt
27. Okt
03. Nov
10. Nov
17. Nov
24. Nov
Darsteller:
Nigel Forbes
Sven Bühler
Max Goodman
Josua Lenz
Jill Prentice
Lea Heissenberg
Jessica Wingenbach
Ann Forbes
Yvonne Breyer
Tina Kneissl
Inspektor Raymond Berry
Uwe Reuschel
Hinter der Bühne:
Soufflage
Nora Berbüsse
Angelika Hofmann
Herbert Gath
Technik
Stefan Reinhardt
Bühnenbau
Raphael Schumann
Kostüme
Petra Reddig
Requisite
Carola Gebhardt
Maske
Anja Holler
Franziska Deutscher
Christa Engelbach
Vanessa Franz
Miriam Frech
Kerstin Freund-Gutmann
Ursula Hammermann
Annette Kleinpeter
Marina Kneissl
Melanie Stanzel
Lisa Zipp
Schauspiel von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Deutsch von Georg Holzer
Regie: Christoph Drewitz
Premiere: Samstag, 15. Juni 2019, 20:30 Uhr
Im Rahmen der Wetzlarer Festspiele, Lottehof Wetzlar
Ein gemütlicher Abend soll es bei dem gutbürgerlichen Ehepaar Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth werden. Nur Freunde und Familie sind zu Gast: Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claude Gatignol, ein guter Freund seit Kindertagen.
Für Vincent, einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich. Um für “Stimmung” zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe.
Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur eine der hitzigen Diskussionen dieses Abends, aber sie führt dazu, dass das bisher so gemütliche Familientreffen plötzlich aus dem Ruder läuft. In hitzigen Wortgefechten treten plötzlich „Wahrheiten“ zutage, die man im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens wahrscheinlich besser hätte verschweigen sollen.
Basierend auf dem Original „Le Prénom“ von Alexandre De La Patellière und Matthieu Delaporte, das mehrfach an europäischen Theatern seit 2010 aufgeführt und einer international erfolgreichen französischen Verfilmung aus dem Jahr 2012 kam im Oktober 2018 ein deutscher Film in die Kinos (Regie: Sönke Wortmann) mit u.a. Iris Berben, Florian David Fitz, Christoph Maria Herbst, Caroline Peters, Justus von Dohnányi und Janina Uhse.
Das Neue Kellertheater Wetzlar freut sich nun bei den Wetzlarer Festspielen dieses Theaterstück zu zeigen, das unter dem Deckmantel der Komödie davon erzählt, wie brüchig Freundschaften sein können, wenn zu viel Unausgesprochenes unter der Oberfläche köchelt.
Not macht erfinderisch: nachdem er seinen Job verloren hat, beantragt Eric Swan beim Sozialamt diverse Leistungen nicht nur für sich, sondern auch für erfundene Verwandte und Mitbewohner und löst so hinter dem Rücken seiner ahnungslosen Frau eine wahre Geldlawine aus.
Vom enormen organisatorischen Aufwand geplagt, beschließt er eines Morgens, sämtliche Leistungen zu stoppen. Doch just in diesem Augenblick steht die Außenprüferin des Sozialamtes vor der Tür, um die gestellten Anträge zu überprüfen. Was folgt, ist ein aberwitziges Verwechslungs- und Verwirrspiel, in das nicht nur sein tapsiger Untermieter eingebunden werden muss…
Freuen Sie sich auf eine temporeiche britische Boulevardkomödie voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken!
Alle Spieltermine:
Fr, 20:00 Uhr
15. März
22. März
29. März
Sa, 20:00 Uhr
09. März
16. März
23. März
30. März
So, 17:00 Uhr
10. März
17. März
24. März
07. April
Mi, 20:00 Uhr
10. April
Fr, 20:00 Uhr
12. April
26. April
03. Mai
10. Mai
Sa, 20:00 Uhr
13. April
27. April
04. Mai
11. Mai
So, 17:00 Uhr
14. April
28. April
05. Mai
12. Mai
Darsteller:
Eric Swan
Sebastian Kupetz
Linda Swan
Anja Holler
Norman Bassett
Josua Lenz
Ms Jenkins
Daniela Kamutzki
Onkel George Swan
Hans-Peter Rückert
Sally Chessington
Katharina Peuckert
Dr Chapman
Herbert Gath
Oliver Huttel
Mr Forbright
Andres Zarra
Mistress Cowper
Petra Bender
Yvonne Breyer
Brenda Dixon
Lea Heissenberg
Hinter der Bühne:
Regie-Assistenz
Manuel Luckhardt
Soufflage
Carola Friedmann
Sarahke Müller
Technik
Stefan Reinhardt
Wolfgang Esser
Andreas Kneissl
Björn Schumann
Bühnenbau
Raphael Schumann
Bühnenbild
Requisite
Carola Gebhardt
Inspizienz
Carola Gebhardt
Cleopatra Scholz
Kostüme
Petra Reddig
Christa Engelbach
Nadja Schiwe
Maske
Franziska Deutscher
Andrea Böhmer
Christa Engelbach
Kerstin Ferst
Kerstin Freund-Gutmann
Wasilena Georgieva
Ursula Hammermann
Annette Kleinpeter
Nadja Pavlova
Melanie Stanzel
Lea Heissenberg
Tina Kneissl
Vanessa Latendorf
Sarahke Müller
Lisa Zipp
Was braucht man für eine gelungene Hochzeit? – Trauringe? Traualtar? Trauzeugen? Ja, alles richtig! Aber in dieser Komödie von Ephraim Kishon dreht sich alles um den Trauschein. Und nicht etwa um den des Brautpaares, sondern um den der Brauteltern Ella und Daniel Brozowsky.
Vicky möchte den überkorrekten langweiligen Robert heiraten. Doch dessen Mutter will der Heirat nur zustimmen, wenn die Eltern von Vicky ihren Trauschein vorlegen. Der Trauschein ist jedoch nicht aufzufinden. Vater Daniel weiß nur noch, dass an dem Tag, an dem sie vor dem Rabbi erscheinen wollten, die Pumpe im Kibbuz zusammenbrach. Hatte sich danach noch die Gelegenheit zur Trauung ergeben? Daniel und Ella können sich nicht erinnern. Damals im Kibbuz war das nicht so wichtig…
Vicky gerät in Panik, wenn der Trauschein nicht auftaucht, müssen ihre Eltern eben nochmal richtig heiraten, sonst platzt ihre eigene Hochzeit.
Plötzlich aber will Ella es sich nochmal überlegen, ob sie nach 29 Jahren wilder Ehe Daniel noch heiraten will.
Als wieder einmal Rose Hooper, die Nachbarin, auf der Bildfläche erscheint, flirtet Daniel ungeniert mit ihr, um Ella eifersüchtig zu machen.
Dann betritt auch noch Bunky, ein junger Mann aus dem Kibbuz Einot, die Wohnung der Brozowskys. Er ist vom Sekretär des Kibbuz beauftragt worden zu klären, ob die Brozowskys vor 25 Jahren tatsächlich geheiratet haben.
Im Grunde geht es in dem Stück weniger um das Ehedokument an sich als um die Ehe, das Zusammenleben, das Miteinander von Mann und Frau, um die Ansichten allzu bürgerlicher Moral, und schließlich um die Liebe …
Alle Spieltermine:
Fr, 20 Uhr
05. Okt
19. Okt
26. Okt
02. Nov
09. Nov
16. Nov
23. Nov
07. Dez
Sa, 20 Uhr
29. Sept
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27. Okt
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01. Dez
So, 17 Uhr
07. Okt
21. Okt
28. Okt
04. Nov
11. Nov
18. Nov
25. Nov
Darsteller:
Daniel Brozowsky
Uwe Reuschel
Ella
Kerstin Ferst
Vicky
Vanessa Latendorf
Jessica Wingenbach
Robert Knoll
Josua Lenz
Manuel Luckhardt
Bunky
Sven Bühler
Rose Hooper
Cleopatra Scholz
Hinter der Bühne:
Regie-Assistenz
Tina Kneissl
Technik
Stefan Reinhardt
Wolfgang Esser
Andreas Kneissl
Björn Schumann
Andres Zarra
Bühnenbau
Raphael Schumann
Kostüme
Petra Reddig
Carola Gebhardt
Nadja Pavlova
Maske
Tina Kneissl
Franziska Deutscher
Kerstin Freund
Ursula Hammermann
Anja Holler
Wasilena Georgieva
Katja Sachs
Christa Engelbach
Hannah Stollwerk
Lisa Zipp
Triviale Komödie für ernsthafte Leute in drei Akten von Oscar Wilde
DEUTSCHE FASSUNG
Regie: Kai Böhmer
Premiere: 17. März 2018
Inhalt:
Sowohl Algernon, ein Londoner Dandy, als auch der auf dem Land lebende spröde Friedensrichter John Worthing führen Doppelleben, um den Zwängen ihres Standes zu entkommen.
Algy treibt es als „Bunbury“ zu Vergnügungen aufs Land, John als „Earnest“ in die Stadt. Als John sich in London in Gwendolen, die Tochter von Lady Bracknell und Cousine Algernons, verliebt, will er sein hinderlich gewordenes Alibi loswerden. Doch das erweist sich als schwierig. Einerseits stattet ihm Algy in Hertfordshire als sein Bruder „Earnest“ einen Besuch ab und dann erscheint auch noch Gwendolen, die ausdrücklich nur einen „Earnest“ heiraten will, während Lady Bracknell keinen Zentimeter von ihrem Standesdünkel abzuweichen gedenkt.
Oscar Wildes witzigste und erfolgreichste, bis heute auch auf dem deutschsprachigen Theater stets präsente Komödie, lebt von den turbulenten Verwicklungen und vom Spiel um die Doppeldeutigkeiten der Namen und Personen, die zwar „Ernst“ heißen, aber nicht ernst sind. Das Lügen ist hier zum Lebensprinzip erhoben worden. Anstatt auf diese Weise das Leben zu vereinfachen, wird es jedoch in dieser furiosen Täuschungs- und Verlobungsposse nur noch komplizierter. Von Wilde als brillantes Dialogfeuerwerk und ohne gesellschaftskritische Ambitionen angelegt, besticht „Bunbury“ durch intellektuellen Humor, aber auch durch sich überstürzende Konfusion sowie Vergnügen an der Farce.
Aufführungsdauer: etwa 2 Stunden und 20 Minuten (inkl. Pause)
Stefan Reinhardt (Leitung)
Andi Kneissl
Björn Schumann
Sebastian Kupetz
Bühnenbau
Raphael Schumann (Leitung)
Kostüme
Petra Reddig (Leitung)
Christel Knecht
Maske
Jessica Wingenbach (Leitung)
Eva Arhelger
Franziska Hain
Christa Engelbach
Kerstin Freund-Gutmann
Ursula Hammermann
Anja Holler
Alexandra Kopp
Lisa Zipp
Philipp Klapproth, fideler Gutsbesitzer und überzeugter Junggeselle aus dem beschaulichen Kyritz, kann von seiner biederen Schwester Ida kaum von seinen verrückten Einfällen abgehalten werden.
So auch auf der gemeinsamen Stippvisite in Berlin: Bei einem Cafébesuch stellt er seinem Neffen Alfred einen Kredit in Aussicht, wenn dieser ihm im Gegenzug eine echte Nervenheilanstalt mit richtigen Irren von innen zeigt. Guter Rat scheint nun für den armen Alfred teuer. Denn wie soll man bloß ohne eigenen Dachschaden in eine reinkommen?
Glücklicherweise hat der vorwitzige Kellner Franz die zündende Idee. Kurzerhand wird der monatliche Gesellschaftsabend, den die ehrwürdige Pension Schöller am selben Tag im Café veranstaltet, als Soirée einer Irrenanstalt verkauft. An skurrilen Pensionsgästen mangelt es wahrhaftig nicht: Der cholerische Major a. D. von Mühlen, die überdreht-rührige Schriftstellerin Josephine Zillertal, der großwildjagende Wissenschaftler Professor Bernhardy und der mit einem Sprachfehler behaftete Möchtegern-Schauspieler Eugen.
Sogar der Gastgeber selbst, Pensionsinhaber Schöller, trägt mit seiner sehr speziellen Art dazu bei, dass der irrwitzige Plan aufzugehen scheint. So beginnt ein absurder Reigen aus überraschenden Begegnungen und schrägen Situationen, in den sich unerwartet sogar die Liebe einreiht. Der von einem „Insassen“ zum anderen weitergereichte Philipp Klapproth kann zunächst sein Glück kaum fassen, ist am Ende jedoch heilfroh, unbeschadet nach Hause zurückzukehren. Doch auch im Schutz des ländlichen Idylls sind er und die ahnungslose Ida vor den einmal gerufenen Geistern nicht in Sicherheit. Denn unvermittelt fallen die vermeintlich Verrückten einer nach dem anderen bei ihnen ein, woraufhin der Wahnsinn unvermeidlich seinen Lauf nimmt.
Zwischen Duell, Weltreise und Ehehafen scheint es keinen Ausweg zu geben, und so bleibt dem heillos überforderten Klapproth nur noch der eine Wunsch: Zwangsjacken für alle!